Philosophie

Die Gebäudetemperierung trägt zu über 20% zum nationalen CO2-Ausstoß bei. Weitere 36% betreffen den Sektor Industrie, ein grosser Teil entfällt auf die Baustoffindustrie. Die Zahlen belegen eine besondere Verantwortung der Bauwirtschaft gegenüber den Aspekten des Klimaschutzes.

Unser Aufruf an alle Bauenden:

 

  1. 100%iger Verzicht auf Energie aus fossilen Brennstoffen und Atom- energie zur Temperierung des Gebäudes ist wirtschaftlich sofort umsetzbar.
  2. 80%ige Reduktion des CO2-Ausstosses bei der Gebäudesanierung und -herstellung gegenüber konventionellen Bauweisen ist wirtschaft- lich sofort umsetzbar.
  3. Energetische und wirtschaftliche Optimierung von Gebäudehülle und Haustechnik steht bei der Planung eines Gebäudes auf einer Ebene mit Funktion, Form und Statik.
  4. Energetisch optimiertes Bauen und Sanieren ist mit grosser Freiheit in der Raumgestaltung möglich.
  5. Energetisch optimiertes Bauen und Sanieren erhöht die Zinsbelas- tung und mindert die geldvernichtenden Warmkosten.
  6. Energetisch optimiertes Bauen und Sanieren ist nachhaltig und erhöht den Gebäudewert.
  7. Energetisch optimiertes Bauen und Sanieren nimmt die Kreditinsti- tute nach Basel II-Kriterien in die Pflicht, bisher nur die Gewerbe- treibenden in naher Zukunft auch die privaten Investoren.
  8. Energiesparen ist eine gesellschaftliche Pflicht, wenn Energien aus fossilen Brennstoffen oder Atomspaltung gewonnen werden!
  9. Bei Freiraum steht Energiesparen nicht mehr im Zentrum der Energiediskussion, sondern der richtige Umgang mit vorhandenen, regenerativen Energieformen, weil uns diese unerschöpflich zur Verfügung stehen!
  10. Freiraum unterstützt und ermöglicht neue Wege in der Energiepolitik. Eine regenerative Energiepolitik auf Basis v.a. von solarthermischen Kraftwerken, Wasserkraft und Windenergie ist wirtschaftlich sinnvoll und sofort umsetzbar.